Wie wird Angst behandelt? – Wirksame therapeutische Ansätze
Autorin: Lea Anthes
Angst gehört zum Menschsein dazu. In den vorherigen Beiträgen haben wir gesehen, dass Angst kein Zeichen von Schwäche ist, sondern ein uralter Schutzmechanismus unseres Gehirns. Sie warnt uns vor Gefahren, aktiviert unseren Körper und hilft uns dabei, schnell zu reagieren (mehr dazu hier). Problematisch wird Angst jedoch dann, wenn sie beginnt, unser Leben immer stärker einzuengen. Für manche Menschen zeigt sich das ganz schleichend. Sie fahren plötzlich nicht mehr mit dem Aufzug, vermeiden volle Supermärkte oder schieben wichtige Telefonate tagelang vor sich her. Andere verlassen das Haus nur noch mit einer Wasserflasche oder beobachten ihren Körper ständig auf Anzeichen von Schwindel, Herzrasen und anderen Beschwerden. Was zunächst wie kleine Vorsichtsmaßnahmen wirkt, kann mit der Zeit immer mehr Raum im Alltag einnehmen. Angst wird dann zum Problem, wenn sie unser Leben einengt und kontrolliert (lese hier mehr dazu). Betroffene berichten oft zu glauben, dass sie diese Angst nie wieder loswerden könnten. Glücklicherweise stimmt das nicht. Angststörungen gehören zu den psychischen Erkrankungen, die psychotherapeutisch besonders gut behandelbar sind. In diesem Beitrag wollen wir uns näher mit der Behandlung von Angststörungen befassen.














