Wenn Sorgen große Wellen schlagen: Die generalisierte Angststörung
31. August 2026
Autorin: Lea Anthes
Kennst du das? Du stehst vor einer wichtigen Entscheidung, die dir schlaflose Nächte beschert. Du drehst dich von links nach rechts und findest einfach keine Ruhe, denn dein Kopf geht alle Eventualitäten durch, alle möglichen Konsequenzen und Folgen dieser einen wichtigen Entscheidung. Sophia kennt diese Situation sehr gut, denn ihre Nächte sehen fast immer so aus. Während sie nachts wach liegt und über den Tag nachdenkt erscheint es ihr, als ob die Sorgen über sie hereinbrechen wie große, dunkle Wellen und als ob sie immer in Alarmbereitschaft sei. Egal wie groß oder klein die Entscheidung ist, ihre Sorgen enden nicht, selbst wenn die Situation vorbei ist. Auch tagsüber macht sie sich so viele Sorgen über große und kleine Dinge, dass mittlerweile sogar ihre Freundinnen, die sie zu beruhigen versuchen, nicht mehr weiter wissen. Sie war zwar schon immer etwas ängstlich, erkennt sie sich seit nunmehr schon sechs Monaten jedoch nicht mehr wieder. Sophia leidet an einer generalisierten Angststörung, kurz GAS. In den nächsten vier Blogposts dieser Reihe wollen wir sie begleiten, von der Diagnose bis zur Behandlung und die GAS als psychische Störung besser verstehen lernen. In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit der Frage, was eine generalisierte Angststörung eigentlich ist und wie sie diagnostiziert wird.












